Nichtmedikamentöse Therapie bei axialer Spondyloarthritis (axSpA)

Eine tragende Säule in der Therapie der axSpA ist die konsequente und regelmässige Durchführung von spezifischen Gymnastikübungen. Die Übungen helfen, die Beweglichkeit zu verbessern und einer Versteifung der Wirbelsäule oder anderen möglichen Spätfolgen der Erkrankung entgegenzuwirken. Die Wahl und die Intensität der Aktivität sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen sowie entsprechende Gymnastikübungen unter fachgerechter Anleitung durch einen Physiotherapeuten erlernt werden.

Wichtig ist, dass die gelernten Übungen auch in Eigenregie zu Hause wiederholt werden und Bewegung in den Tagesablauf integriert wird. In Kombination mit der medikamentösen Therapie kann dies zu einer weiteren Verbesserung der Beweglichkeit und der Funktionsfähigkeit im Alltag führen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie ausgewogene Übungsprogramme, die Sie bequem zuhause ausführen können.

Ergotherapie

Ziel der Ergotherapie ist das Erlernen gelenkschonender Bewegungsabläufe, um Schmerzen zu lindern und nicht betroffene Gelenke durch Ausweichbewegungen nicht zu sehr zu strapazieren. Ergotherapeuten informieren auch über Hilfsmittel im Alltag und das Üben der richtigen Anwendung. Wertvolle Unterstützung im Alltag bieten beispielsweise Verlängerungsgriffe für Schuhlöffel bzw. Kamm. Der richtige Gebrauch der Hilfsmittel wird mit den Betroffenen trainiert. Auch für die Ergotherapie gilt, dass ein positiver Effekt nur erzielt werden kann, wenn sie konsequent und regelmässig durchgeführt wird.


Physikalische Therapie

Ziel der physikalischen Therapie ist vor allem die Linderung der Schmerzen. Zum Spektrum der physikalischen Therapie zählen unter anderem:

  • Krankengymnastik
  • Kälteanwendungen (z. B. Eispackungen)
  • Wärmeanwendungen (z. B. Fango-, Moorpackungen, Infrarotlicht)
  • Balneotherapie (z. B. Thermal- oder Solebäder)
  • Massagen
  • Elektrotherapie


Psychische Krankheitsbewältigung

Auch eine psychologische Beratung kann eine wertvolle Ergänzung darstellen. Sie kann dazu beitragen, die chronische Erkrankung zu akzeptieren. Schmerzbewältigungsprogramme können zudem helfen, den Alltag besser zu meistern.

CH-NON-00025; 04/2020

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