Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen sind chronisch-entzündliche Erkrankungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene, gesunde Zellen angreift. Dabei kann das Gewebe massiv beschädigt oder teilweise ganz zerstört werden.

Es gibt viele verschiedene Autoimmunerkrankungen. Zu einigen der Bekanntesten zählen Typ-1 Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, rheumatoide Arthritis und Zöliakie (Glutenunverträglichkeit).

Wie eine chronische Entzündung entsteht und wie diese behandelt werden kann, ist im folgenden Video leicht verständlich erklärt.

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Die Rolle des Immunsystems

Das Immunsystem schützt den Körper vor Krankheitserregern (Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze), Schadstoffen aus der Umwelt und krankmachenden Zellveränderungen. Es kennt alle im Körper vorkommenden Zellen und Substanzen.

Jede nicht bekannte Substanz löst einen Alarm aus, der das Immunsystem dazu veranlasst, sie anzugreifen. Dringt beispielsweise ein Virus in den Körper ein, wird das Virus oder Virusteile als fremd erkannt. Diese fremden Strukturen oder Eiweisse werden in der Fachsprache «Antigene» genannt. Die Antigene stimulieren das Immunsystem und der Eindringling wird bekämpft.

Stuft das Immunsystem körpereigene, gesunde Zellen irrtümlich als fremd ein und bekämpft sie, spricht man von einer Autoimmunreaktion.

CH-NON-00023; 04/2020

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