Tipps für den Alltag mit rheumatoider Arthritis

Dank moderner Medikamente sind heute die Entzündungen bei vielen Patienten über viele Jahre gut kontrollierbar. Führen Sie daher trotz der Diagnose "rheumatoide Arthritis" ein möglichst normales Leben!

Nutzen Sie aber rechtzeitig die Möglichkeit von Patientenschulungen, und scheuen Sie sich nicht, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen oder Entspannungstechniken zu erlernen. Suchen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe: Dort können Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen und erhalten wertvolle Tipps für lhre Lebensführung.

Hier finden Sie nähere Informationen über die Schweizerische Polyarthritiker-Vereinigung:

Weiter finden Sie auf der folgenden Seite ausgewogene Übungsprogramme, die sie bequem zuhause nachmachen können. Die regelmässige Durchführung einer Bewegungstherapie kann zu einer Verbesserung Ihrer Lebensqualität beitragen.

Bewegung und Ernährung

Durch körperliche Aktivität können Sie die Beweglichkeit lhrer Gelenke erhalten und verbessern. Ein entzündetes Gelenk sollte geschont werden, genereller Bewegungsmangel hingegen ist nicht nur schlecht für lhre Gelenke, sondern auch für Ihr Herz-Kreislauf-System. Achten Sie im lnteresse lhrer Gelenke, aber auch lhres Herz-Kreislauf-Systems auf Ihr Körpergewicht.

Am besten gelingt dies durch ausgewogene Kost - eine spezielle Rheumadiät gibt es nämlich nicht. Schränken Sie den Konsum von fettreichen Lebensmitteln, Zucker und Salz ein, greifen Sie dafür bei Milch- und Milchprodukten, Obst und Gemüse zu. Ein guter Tipp ist die sogenannte Mittelmeerdiät. Essen Sie all das, was Ihnen im Urlaub am Mittelmeer gut schmeckt: Viel Fisch, denn dieser enthält die wertvollen Omega-3-Fettsauren, sowie Olivenöl, Gemüse und Salat, aber wenig Gebackenes, Fettes und Eingebranntes.

Erleichterung im Alltag und Rehabilitation

Sorgen Sie rechtzeitig vor, wenn Sie merken, dass die Erkrankung zu Bewegungseinschränkungen führt. Schon kleine vorbeugende Massnahmen, wie ein Haltegriff an der Badewanne, geben Ihnen Sicherheit.

Im Rahmen einer ergotherapeutischen Beratung erfahren Sie mehr über solche und andere Hilfsmittel, die Ihnen den Alltag erleichtern können. lnformieren Sie sich über Rehabilitationsmassnahmen. Je frühzeitiger Sie damit beginnen, desto besser können Sie die Funktion lhrer Gelenke erhalten.

Alternative Heilmethoden

Viele Patienten mit chronischen Erkrankungen interessieren sich für alternative Heilmethoden. Leider gibt es für die meisten dieser Verfahren keine belegte Wirksamkeit aus kontrollierten Studien. Für viele alternative Heilmethoden ist auch wenig über mögliche unerwünschte Wirkungen bekannt. Sollten Sie sich dennoch für eine alternative Heilbehandlung entscheiden, so sollten Sie dies mit lhrem behandelnden Rheumatologen besprechen. Niemals sollten Sie alternative Heilmethoden anstelle der vom Rheumatologen verordneten Medikamente einsetzen.

Ein gut gemeinter Rat zum Schluss:

Kaufen Sie lieber keine vermeintlichen "Wundermittel" über das Internet oder andere Vertriebsquellen, denn "Wundermittel" gibt es leider nicht. Im besten Fall erleichtern Sie nur lhre Geldbörse, im ungünstigsten Fall erhalten Sie Substanzen, die die Wirksamkeit lhrer vom Arzt verschriebenen Medikamente beeinflussen oder sogar abschwächen können. Daher "Lieber Hände weg."

CH-NON-00024; 09/2019

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