Ursachen der ankylosierenden Spondylitis

Gegenwärtig werden genetische Besonderheiten und bestimmte Umwelteinflüsse als Ursache für die ankylosierende Spondylitis diskutiert. Welche Faktoren aber genau die Erkrankung auslösen, ist bis heute nicht geklärt. Man geht davon aus, dass es zu einer Fehlsteuerung des menschlichen Immunsystems kommt.

Wie bei anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen sammeln sich auch bei der ankylosierenden Spondylitis und seiner Frühform bestimmte Abwehrzellen und entzündungsfördernde Botenstoffe in den Gelenken oder anderen Geweben an, auch ohne dass dort vermeintliche „Feinde“ wie Bakterien abzuwehren sind. Als Folge dieser ständigen und übersteigerten Aktivität des Immunsystems entsteht eine chronische Entzündung, die für die typischen Krankheitssymptome verantwortlich gemacht werden kann.

Es scheint, dass Botenstoffe wie TNF-alpha oder Interleukin-17 und -23 eine besondere Rolle bei der Entstehung spielen.

Schätzungsweise 80.000 Menschen sind in der Schweiz von Morbus Bechterew betroffen.
Durchschnittlich dauert es 5 – 6 Jahre, bis eine Diagnose gestellt werden kann und auch heute noch lebt die grosse Mehrheit mit der Krankheit, ohne dies zu wissen.

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CH-NON-00025; 09/2019

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