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Wie kann ich mein Kind schützen?

Weil Ihr Kind nicht immer Kind bleibt

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Sexualaufklärung: wie, was, wo?

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Sexualaufklärung: wie, was, wo?

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In der Pubertät beginnen Jugendliche ihre Sexualität zu erforschen. Sie fangen an, sich mit ihrer sexuellen Identität und ihren Vorlieben auseinanderzusetzen.

Sexualaufklärung ist ein wichtiger Teil der Allgemeinbildung. Sie trägt unter anderem zur Chancengleichheit und zur Prävention vor sexueller Gewalt, Homophobie, unerwünschten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Infektionen (STI) bei. Sie bewirkt verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit dem eigenen Körper und mit dem Körper des Partners.

Mit der Aufklärung über den Umgang mit Sexualität, können Sie Ihren Sohn/Ihre Tochter gestärkt und selbstbewusst in die Jugend und das Erwachsensein begleiten.

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Wie kann man sich vor einer HPV-Ansteckung schützen?

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Wie kann man sich vor einer HPV-Ansteckung schützen?

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Zu den Präventionsmassnahmen gehört die HPV-Impfung. Sie kann je nach verwendetem Impfstoff bestimmten HPV-bedingten Erkrankungen vorbeugen, wie zum Beispiel Gebärmutterhalskrebs und Analkrebs sowie deren Vorstufen und Genitalwarzen.

Die HPV-Impfung schützt allerdings nicht vor allen HPV-Typen, die Krebs verursachen können. Deshalb ist es wichtig, an der jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung teilzunehmen.

Mehr zum Thema Schutzmöglichkeiten gibt es hier. Weitere Informationen zur HPV-Impfung gibt es auf der Homepage des Bundesamtes für Gesundheit.

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Die HPV-Impfung

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Die HPV-Impfung

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Der Bund empfiehlt die HPV-Impfung allen Jugendlichen zwischen 11 und 26 Jahren. Die Kosten der Impfung werden über die kantonalen Impfprogramme vergütet. Informieren Sie sich über die Impfung bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Die Impfung ist vorzugsweise zwischen 11 und 14 Jahren durchzuführen. In diesem Alter genügen zwei Dosen (ab 15 Jahren werden drei Dosen empfohlen) und die Impfung erfolgt vor dem ersten Sexualkontakt. Falls bereits eine HPV-Infektion stattfand, kann die Impfung vor den HPV-Typen schützen, mit denen man sich noch nicht angesteckt hat.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Schutzmöglichkeiten gegen HPV.

Mit dem Kind über die HPV-Impfung sprechen?

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Bei jeder Impfung kommt die eine oder andere Frage auf. Da vermutlich nicht nur Sie, sondern auch Ihre Tochter oder Ihr Sohn Fragen haben, haben wir für das Gespräch einige mögliche Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

Was ist HPV überhaupt? Ich habe davon noch nie etwas gehört.

Da sich fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens mit humanen Papillomaviren (HPV) infiziert, ist es wichtig zu wissen, um welche Viren es sich dabei handelt. Papillomaviren sind Krankheitserreger, die bestimmte Entzündungen und Hautveränderungen, vor allem im Intimbereich, hervorrufen können. Normalerweise bleibt eine Infektion mit den Viren unbemerkt und heilt meist von selber wieder ab. Manche Papillomaviren können gutartige Warzen im Intimbereich verursachen. Heilt die Infektion nicht ab, sondern bleibt bestehen, können einige HP-Virus-Typen sogar das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen wie z.B. Gebärmutterhalskrebs oder Analkrebs erhöhen. Dies betrifft also beide Geschlechter. Eine Impfung kann nicht nur dazu beitragen die eigene Person zu schützen, sondern auch den jeweiligen Partner.

HP-Viren werden über direkten Haut- und Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch über übertragen. Schon über kleinste Verletzungen der Haut bzw. Schleimhaut kann das Virus in den Körper eindringen. Das passiert vor allem bei Intimhautkontakt oder durch sehr engen Körperkontakt wie z.B. Küssen, Streicheln oder Petting. Mädchen und Jungen bzw. Frauen und Männer können sich also ähnlich häufig anstecken.

Safer-Sex ist wichtig und gibt dir Schutz vor vielen sexuell übertragbaren Infektionen, zum Beispiel HIV. Allerdings garantieren Kondome keinen vollständigen Schutz vor HPV-Infektionen. Denn HPV kann auch über die Schleimhaut, die nicht durch das Kondom abgedeckt ist, übertragen werden. Diese Infektionen lassen sich jedoch zu einem grossen Teil durch die HPV-Impfung vermeiden.

Es ist nur ein Pikser in den Oberarm. Genauso wie bei den Impfungen, die du bisher bekommen hast.

Uns liegt deine Gesundheit am Herzen. Außerdem kann eine Impfung vor bestimmten Krebsarten, wie Gebärmutterhalskrebs und Scheidenkrebs sowie Analkrebs vorbeugen, der beide Geschlechter gleichermaßen betrifft.

Es ist besser, sich möglichst früh impfen zu lassen, also ab einem Alter von 11 Jahren, weil man sich dann noch nicht angesteckt hat und der Körper besser auf die Impfung reagiert. Wenn du dich noch vor deinem 15. Lebensjahr impfen lässt, brauchst du anstatt drei Impfungen auch nur zwei.

Mädchen und Jungen sollten sich impfen lassen, da beide Geschlechter betroffen sind. Und je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist das Risiko, sich gegenseitig anzustecken. Du übernimmst dabei also Verantwortung für dich und für andere. Und Kondome können zwar die Infektionsgefahr verringern, sind aber nicht absolut zuverlässig beim Schutz vor HPV, da die Viren durch Kontakt mit infizierten Haut- und Schleimhautbereichen übertragen werden, d.h. über Körperregionen, die nicht durch das Kondom geschützt sind.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich im Laufe deines Lebens mit HPV ansteckst, ist hoch. Aber ohne Impfung ist das Risiko, an bestimmten Krebsarten oder Genitalwarzen zu erkranken, höher.

Nein, obwohl die Impfung vorzugsweise vor dem „ersten Mal“ stattfinden sollte, kann sie auch danach noch sinnvoll sein. Die Impfung schützt dich dann auf jeden Fall gegen die HPV-Typen, mit denen du noch nicht in Kontakt kamst.

In der Regel ist die Impfung gut verträglich. Es kann vorkommen, dass du in den Tagen nach der HPV-Impfung an der Einstichstelle eine Rötung oder Schwellung bemerkst oder dort Schmerzen hast. Manchmal kann es auch zu einer Temperaturerhöhung, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit kommen.

Eigentlich kannst du dich beim nächsten Arztbesuch gleich impfen lassen. Wenn du magst geht das aber auch zwischendurch. Einen Termin zum Impfen bekommt man jederzeit. Die Impfung machen viele Ärzte z.B. Hausarzt, Kinder- und Jungendarzt und Frauenärzte. Hier geht es zum Ärztefinder

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