Emotionale und zwischenmenschliche Herausforderungen
Ein Jahr später trennt sich Deborah von ihrem Partner, da ihre Krankheit die Beziehung zu sehr belastet. Sie meidet Selbsthilfegruppen, aus Angst, dort auf noch schwerere Fälle zu stossen. Sie verliert Freund:innen, die ihrer Krankheit mit Unverständnis und fehlender Empathie begegnen. Am schwersten fällt ihr die Trauer darüber, aufgrund ihrer Krankheit kein zweites Kind bekommen zu können. Dieser Verlust der Mutterschaft verfolgt sie bis heute, doch mit der Zeit lernt sie, ihr Schicksal zu akzeptieren, und sie konzentriert sich voll und ganz auf die Erziehung ihrer einzigen Tochter. Diese Prüfungen stärken sie und lehren sie, Freundschaften und Beziehungen bewusster zu wählen. Glücklicherweise stehen ihr ihre Eltern und ihr jetziger Partner, mit dem sie seit sechs Jahren zusammenlebt und den sie vor drei Jahren geheiratet hat, ihr unerschütterlich zur Seite.