Tipps für den Alltag mit ankylosierender Spondylitis

Jede chronisch entzündliche Erkrankung ist belastend, da sie den weiteren Lebensweg entscheidend beeinflusst. Doch es gibt viele Betroffene, die das Schicksal teilen. Suchen Sie als Patientin oder Patient den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe. Dort finden Sie verständnisvolle Gesprächspartner, auch in lhrer Altersklasse. Viele Selbsthilfegruppen organisieren zudem Bechterew-Gymnastikkurse, da es sich gemeinsam leichter und vor allem regelmässiger trainieren lässt.

Hier finden Sie nähere Informationen über die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew:

Weiter finden Sie auf den folgenden Seiten ausgewogene Übungsprogramme, die Sie bequem zuhause nachmachen können. Die regelmässige Durchführung einer Bewegungstherapie kann zu einer Verbesserung Ihrer Lebensqualität beitragen.

Bewegung und Ernährung

Achten Sie neben der gezielten und regelmässigen Bechterew-Gymnastik auf einen möglichst aktiven Tagesablauf. Je kräftiger lhre Muskulatur, desto stärker ist sie belastbar und desto weniger reagiert sie auf Beanspruchung mit Schmerzen und Verspannung. Mit regelmässigem Ausdauertraining können Sie lhre allgemeine Fitness und auch lhre Belastbarkeit steigern.

Eine spezielle "Bechterew-Diät" gibt es nicht. Mit ausgewogener Ernährung, die ausreichend Eiweiss, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthält und Transfette vermeidet, können Sie jedoch lhren Körper - und lhre Seele - unterstützen. Achten Sie auf einen erholsamen und ausgewogenen Schlaf, und scheuen Sie sich nicht, nach entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamenten zu fragen, damit dies gelingt.

Alternative Heilmethoden

Viele Patienten mit chronischen Erkrankungen interessieren sich für alternative Heilmethoden. Anerkannte Heilmethoden wie Phytotherapie, Homöopathie oder Akupunktur können dazu beitragen, Schmerzen zu lindern. Aber: Diese Methoden dürfen nur zusätzlich, niemals aber anstelle der sonst verordneten Medikamente eingesetzt werden und sollen den behandelnden Ärztinnen und Ärzten bekannt gegeben werden.

Ein gut gemeinter Rat zum Schluss:

Kaufen Sie lieber keine vermeintlichen "Wundermittel" über das Internet oder andere Vertriebsquellen, denn "Wundermittel" gibt es leider nicht. Im besten Fall erleichtern Sie nur lhre Geldbörse, im ungünstigsten Fall erhalten Sie Substanzen, die die Wirksamkeit lhrer vom Arzt verschriebenen Medikamente beeinflussen oder sogar abschwächen können. Daher: "Lieber Hände weg."

CH-NON-00025; 09/2019

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